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Wie kann Europa seine digitale Position in einem zunehmend wettbewerbsintensiven internationalen Umfeld stärken?

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·1 Jun 2026·38 views
Wie kann Europa seine digitale Position in einem zunehmend wettbewerbsintensiven internationalen Umfeld stärken?

Wie kann Europa seine digitale Position in einem zunehmend wettbewerbsorientierten internationalen Umfeld stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion über Europas digitale Position und Souveränität, an der unter anderem EU-Kommissarin Henna Virkkunen, Lisa Monaco, Johansson Micael und John R. Allen beim GLOBSEC Forum in Prag teilnahmen.

In dieser Woche kommen mehr als 2000 Menschen aus fast 90 Ländern zusammen, um über Geopolitik, Sicherheit und internationale Stabilität zu sprechen. Digitale Souveränität ist dabei ein zunehmend zentrales Thema geworden. Ich sprach heute auch darüber mit dem tschechischen Vizepremier Karel Havlíček, der für die Digitalisierung verantwortlich ist. Digitale Technologien wirken sich direkt auf unsere Wirtschaft, Demokratie und nationale Sicherheit aus. Daher ist es notwendig, in den Niederlanden und in Europa eigene Schlüsselpositionen aufzubauen.

Mit einem starken europäischen Technologiesektor, der die europäische Nachfrage nach und das europäische Angebot an Technologie stimuliert. Durch den Abbau riskanter strategischer Abhängigkeiten, die Stärkung der europäischen digitalen Infrastruktur und die Verbesserung unserer Cybersicherheit. Und indem sichergestellt wird, dass Technologie in einem sicheren Ökosystem entwickelt und angewendet wird, in dem unsere Demokratie, Grundrechte und Werte geschützt bleiben.

Europa verfügt über eine starke Ausgangsposition, mit klaren Ambitionen und einem führenden Hightech-Ökosystem. Die Herausforderung besteht darin, diese Position zu stärken und schneller in konkrete Auswirkungen umzusetzen. Es ist wertvoll, aus verschiedenen Perspektiven zu hören, wie wir dies kurzfristig erreichen können!

PUT-IT-ON-Reaktion: von Michael R. Maljers an den Staatssekretär für Digitale Wirtschaft und Souveränität

Europa spricht über digitale Souveränität. In der Zwischenzeit bauen Millionen europäischer Fachleute ihre Netzwerke, Sichtbarkeit und berufliche Zukunft auf ausländischen Plattformen auf. Das ist ein bemerkenswerter Widerspruch.

Bei PUT-IT-ON haben wir in den letzten 4,5 Jahren an einer europäischen Alternative für professionelles Networking gearbeitet. Nicht von Algorithmen gesteuert. Nicht basierend auf dem Handel mit Aufmerksamkeit. Sondern aufgebaut auf Eigentum, der Qualität der Verbindungen und Sichtbarkeit zu eigenen Bedingungen. Wenn wir wirklich an digitale Unabhängigkeit in Europa glauben, müssen wir aufhören, nur über Alternativen zu reden und damit anfangen, sie zu nutzen. Digitale Souveränität ist kein Politikinstrument. Es ist eine Wahl.

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